Pro Ride Camp bei Scholl 

20131026_165150 Kurse Kerstin beim Camp20131026_165449 Kurse Bea beim Camp

20131026_164132 Jalfa Jalfa beim Camp20131026_164147 Jalfa Jalfa beim Camp

Thomas mal ohne Pferd beim Grillabend

20131026_222430 Kurse Thomas macht Musik

 

Bilder vom erstem Steckenpferdcup





Die ersten Bilder



Karen Rohlf in Deutschland

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Die ersten Bilder und der erste Bericht vom Kurs
















 

Hier nun der erste kurze Bericht:

Die letzten Wochen waren spannend für mich. viel mehr Zeit als erwartet habe ich im Büro vebracht. Die ein oder andere Nacht mal schlecht geschlafen,wenn die Gedanken um die Vorbereitung des Seminares kreisten. In diesen Nächten hab ich mich manchmal gefragt,warum mache ich das alles? Ist es das wert? Mich selbst getröstet damit,eine einmalige Sache du packst das. Jetzt ist es mir klar: Das ist keine einmalige Sache:Ich will das sie nächstes Jahr wieder kommt und ich werde alles versuchen! Vergessen Stress und Arbeit vorher und nachher. Geblieben ist ein unglaubliches gutes Gefühl. Zum einen für die Kursaorganisation, zum anderen für einen tollen Reitkurs mit einem beeindruckendem Menschen. Es war unglaublich schön wieviel Lob wir für die Organisation bekomen haben und wie positiv die Teilnehmer auf Karen reagiert haben. Die Kursstimmung war genial freundlich,herzlich und alle waren so gefesselt und wissbegierig.


Im Kurs waren 12 Teilnehmer mit Pferd. Ich hatte noch keine Zeit die Zuschauerzahl zu zählen,denke aber es waren ca. 50 Zuschauer da. Karen teilt den Unterricht in kleine Grupppen ein und beschäftigt sich mit jedem einzelnem Teilnehmer intensiv und individuell. Man reitet bei ihr keine Standartaufgaben, sondern arbeitet an seinen Problemen.Die Zeit die man mit ihr verbringt ist so intensiv, man hat das Gefühl sie reitet mit einem. So als würde man zusammmen auf dem Pferd sitzen und sie dirigiert mich. Karen hat eine unglaubliche Ausstrahlung, sie ist energiegeladen und unfassbar focusiert. Darauf stösst sie uns als Reitschüler ständig. Sie ist ein Mensch der etwas ganz besonderes verkörpert. Ihre Austrahlung und ihr unverkennbares Lachen sorgen für ein schönes Lernklima. Man spürt ihre Motivation zu helfen und zu vermitteln den ganzen Kurstag. Sie wird nicht müde zu erklären mit viel Körpersprache reitet sie die ganze Zeit am Boden mit.Sie erkennt Probleme in sekundenschnelle und hilft effektiv weiter. Es ist fazinierend mit wie wenig sie auskommt und wie schnell sie enorme Veränderungen bewirkt.

An erstem Tag hat sie 3 Pferde mit unterschiedlichen Problemen ausgewählt und anhand der Demonstraitonen auf die Probleme aufmerksam gemacht und Veränderungen gezeigt. Die Veränderungen waren enorm. Wir hatten ein Pferd,dem es an vorwärts fehlte :Thema Energie. Das 2. Pferd war nicht wirklich entspannt:Thema Relax und das 3.Pferd war nicht ausbalanciert Thema Balance. Aus diesen 3 Elementen setzt sich dieser Sweet Spot zusammen. So individuell wie die Probleme, so individuell auch die Lösungen: Verspannung durch Massage zu lösen, Sie baut bei dem energielosem Pferd innerhalb von Minuten Energie auf das Pferd wird posiver man sieht Veränderungen in Sekunden. Das Pferd zeigt Freude und fängt an selbst mehr zu geben. Unbalance gleicht sie prima aus,indem sie der unbalance entgegenwirkte und schon läuft das Pferd anders. Die Erfahrung durfte ich am 2.Kurstag machen. Das Erlebniss war so stark, ich war für einen Moment erschrocken wie es sich anfühlen kann. Das sind Gefühle und Erlebnisse die kann man nicht beschreiben, man muß es fühlen.

Am 2. Tag gab es eine geniale Einheit zum Thema Zügel und wie ich sie halte. Wir haben das ganze ohne Pferd mit Reiterpaaren ausprobiert und es war deutlich was ich durch meine Zügelhaltung bewirke und verändern kann. Diese wirkt sich auch stark auf den Sitz aus. Beim Reiten habe ich deutliche Veränderungen festgestellt.Jetzt heisst es verinnerlichen. Karen vermittelt keine starren Übungen und Aufgaben sie sorgt dafür das man ein gutes Gefühl findet und das muß man lernen zu behalten und immer wieder zu finden. Hier ist der Sweet Spot für mich aber besonders für mein Pferd. Dann wenn diese Harmony zusammenfindet. Das kann zunächst nur für winzige Momente sein,aber diese Momente haben was verändert. Unsere Hausaufgabe ist es sie immer wieder zu suchen und zu finden.

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DSC_3126 vergrößernAm 3. Tag hat Karen uns schon um 9 Uhr zur Halle beordert. Sie wollte noch Dinge besprechen, ohne dadurch die Zeit beim Reiten zu verlieren. Dann ging es in die Halle und jeder hat noch mal sehr individuell Unterricht bekommen. Mittags hat sie uns die Aufgabe gegeben, so zu reiten wie wir es zuhause fortsetzen. Durch Anmerkungen wurd so das Bild für mich und mein Pony nochmal deutlich. Ein Gefühl dafür zu bekommen was gut ist und wie sich das Pferd dann anfühlt.

Danach sind wir noch zum Abschlussgespräch in die Kantine gegangen. Bei der Schlussrunde wurde nochmal deutlich wie begeistert die Teilnehmer waren. Die Sätze die Roja sprach haben mich berührt und mir aus der Seele gesprochen. Die 3 Tage waren auf einmal so schnell um . Alle hatten eine weite Heimreise uns so standen wir ziemlich schnell alleine da und haben uns völlig übermüdet und in Gedanken und Gefühlen versunken ans aufräumen gemacht. Dienstag morgen hieß es dann Abschied nehmen um 7 Uhr morgens ging es vom Hotel aus zum Flughafen auf nach England. Nicht ohne ihr zum Abschied noch ein Steckenpferd aus Holz zu schenken. Achim hat es am Montag abend noch spontan gebaut. Dienstag mittag ging für uns das ganz normale Leben wieder los : Ich hatte Unterricht und Achim schnitzte schon wieder an den ersten Hufen. EinenTag später(Mittwoch) hat Achim sich auf die Reise nach Frankreich gemacht um bei Ph. Karl Hufe zu bearbeiten. Das Leben geht gerade zu schnell weiter. Wir haben noch nicht zurückgefunden in den Alltag das wird auch noch ein bisschen dauern. Ein Stück weit hat sich was für immer verändert.Bei jedem Ritt wird wohl jeder von uns, der auf dem Seminar war ihre Stimme im Ohr haben. Die Stimme die immer wieder die gleichen Fragen stellt und uns dauernd prüft.

Am Rande des Kurses hatten die Teilnehmer die Gelgenheit die Rennbahn der Anlage zu nutzen, was auch ausgiebig getan wurde.

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Das war der Kurs in Kürze in den nächsten Tagen gibt es mehr Fotos und ich würde mich freuen wenn ich noch mehr Berichte bekomme.Ich möchte mich bedanken bei einem nettem Publikum , netten Teilnehmern bei Bianka Carstens für die Übersetzung und bei Gitte Schlootz für ihre Hilfe.

Ebenso danke an Familie Zeevens, auf deren Anlage wir zu Gast sein durften.

Ganz besonders gefreut habe ich mich viele,alte,bekannte und liebgewonnene Menschen wieder zutreffen und viel neue spannende Kontakte knüpfen zu können.

Sabine

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Ein paar Minuten ......

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Die Anlage:

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DSC_2367 vergrößern Das Herzstück: Die Rennbahn

 

und die Reiter:

Silke,Ronja, Anelie, Nicole,Nadine, Lisbeth(NL) Beate, Elisabeth(Schweden), Achim, Eveline(NL), Sabine,Vera

 

Heute erreichte uns dieser Bericht von Ronja:

Zuerst einmal ein riesiges Dankeschön an die wirklich tolle Organisation des Kurses. Die Lokation war klasse sowohl die Halle mit dem netten Reiterstübchen sorgte für angenehmste Atmosphäre als auch die Rennbahn die dem Einen oder Anderen einen kleinen „Ausritt“ ermöglichte ;D
Nun zum Kurs – Natural Dressage:
Ich könnte auch so anfangen: „Es war einmal ein kleines Mädchen das einen Traum von einem großen, stolzen schwarzen Ross hatte welches sie sich als Seelengefährte auf all ihren kühnen Reisen an ihrer Seite wünschte. Eines Tages so stand es vor ihr und sie wusste egal was kommt – sie ist es! So ritten sie gemeinsam los und das Mädchen wollte nur das Beste, ging von Reitmeister zu Reitmeister und erfuhr dort schlimme Dinge. Ihr Traum von einem edlen Pferd, voller Anmut, Stolz und Lebensfreude, tapferen Gefährten, Stärke und Sanftmut wich einem anderen Bild… „
So würde vielleicht das Märchen klingen wenn es anfangen würde und doch sagt es etwas über die Skepsis aus mit der ich in den Kurs kam. Die ganzen Ängste und Zweifel brachte ich mit in den Kurs aber trotzdem war ich voller Hoffnung – wenn nicht Karen wer sollte uns dann noch den Funken wieder entzünden? Also los:
Der Kurs begann nach einer netten Vorstellungsrunde im Reiterstübchen wo wir uns erst mal mit den Grundzügen von Karens Lehrsystem beschäftigt haben – und erleichtert stellte ich fest „Die Partnerschaft kommt auch hier an erster Stelle!“
Als nächsten Schritt kommt die Kommunikation in den Bereichen: Entspannung, Energie und Balance um den berühmt berüchtigten „sweet spot“ zu finden in dem all diese Bereiche verschmelzen.
Um diese Bereiche vorzustellen hat Karen an drei Pferden Übungen demonstriert:
- Ein Pferd konnte sich schlecht entspannen und lief im Galopp mit hohem Kopf, an ihm wurde eine Massagetechnik am Hals demonstriert um ihm beizubringen selber seinen Körper zu nutzen um in die Entspannung zu finden. Es ging also nicht um den „Trick“ dem Pferd nur das Kopfabsenken beizubringen!
- Ein zweites Pferd hatte Probleme gerade auf dem Zirkel zu laufen und viel immer wieder mit der Schulter nach innen. Hier hat Karen den Vergleich zu einer Yoga Übung gemacht: man fragt das Pferd wenn es nach innen fällt in die entgegengesetzte Richtung seitwärts aus dem Zirkel und dehnt es damit. Man lässt somit zu dass das Pferd nach innen fällt und straft nicht aber lässt das Pferd durch die Dehnung das andere Extrem seiner Haltung spüren und danach wieder auf dem Zirkel laufen - dabei kann man auch mit der Größe des Zirkels spielen – auf diese experimentelle Art und Weise soll man die Balance die in der Mitte zwischen den Extremen liegt finden können.
- Ein drittes Pferd hatte wenig Antrieb und Karen fragte es immer wieder erneut nach motivierteren Schritten. Sie wollte von dem Pferd den Trab den sie innerlich als den besten für dieses Pferd in diesem Moment bewertete und fragte immer wieder und lobte demensprechend. Dabei lag ihr Fokus ausschließlich auf der Energie des Pferdes und behandelte für diese Lernphase den Zirkel und das Beibehalten der Gangart zweitrangig. Nie vergessen hat sie die Psychologie des Pferdes und hat darauf geachtet dass es trotzdem entspannen kann!!! Großes Lob denn das Ergebnis hat auf überzeugt!
Anhand dieser drei Übungen haben die Teilnehmer am ersten Nachmittag Online versucht diese 3 Übungen mit ihren Pferden nachzumachen und am nächsten Tag ging es daran diese Dinge auf die Pferde zu übertragen. Jetzt konnte man sehen in welchem der drei Bereiche der jeweilige Reiter mit seinem Pferd Hilfe brauchte:
Zum Thema Zügel haben wir wirklich sehr eindrucksvollen Demonstrationen gemacht. Verdeutlicht wurde dies durch ein eindrucksvolles Zügelwresling zwischen Karen und ihrem schwedischen Pferd ;D Wer hier wen zuerst zum zerren bringt konnte dann jeder selber mit Zügeln ausprobieren und dabei gingen wohl dem einen oder anderen eiiiiinige Lichter auf! Ich kann hier zumindest für mich sprechen denn meine Demopartner Silke und Annelie waren sowohl hervorragende Pferde als auch Reiter und ich habe mir gewünscht dies viel früher einmal ausprobiert zu haben – damit wäre mir das eine oder andere Zügelwresling wohl erspart geblieben. Karen war immer freundlich uns sehr geduldig mit ihren Schülern und hatte tolle Metaphern etwa von Yoga-Aufgaben oder Tanzen. Besonders der Vergleich zum Tanzen hat mir den Mut gegeben die Zügel dann doch mal einen cm kürzer zu nehmen und meinem Pferd die erste Idee eines Rahmens zu geben indem es sich unter mir bewegen mag.
Am letzten Tag gab es früh noch einmal eine theoretische Einführung und man arbeitete reiterlich an seinen kleinen Baustellen weiter und vertiefte das eine und andere Problem was schnell gar kein Problem mehr war! Karen hat vor allem uns Reiter geschult uns ein Bild von dem zu machen was wir uns von unseren Pferden wünschen und was wir für unser Tagesbestbild halten. Immer wieder selber beurteilen zu müssen wie sich etwas angefühlt hat, ob es besser oder schlechter war, welche Note wir dem geben würden etc. hat mich VIEL bewusster reiten lassen und mich schließlich viel selbstbewusster auf dem Pferd sitzen lassen. Die Momente in dem man fühlte wie sich der „sweet spot“ anfühlen kann waren überwältigend und haben mich wieder zurückgeführt zu meinem Traum durch den ich einmal zum reiten kam!
Ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei denn jetzt habe ich gemerkt dass mein Märchen doch noch mit den Worten: Und sie ritten gemeinsam, stolz und glücklich auf der Suche nach neuen Abenteuern bis ans Ende ihrer Tage!“

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Karen Rohlf ist Dressurtrainerin und hat die Zusatzqualifikation eines Associate Parelli Professional.

Ihre Dressurausbildung erlangte sie bei der internationalen Trainerin und Richterin Ann Gribbons. Sie verknüpft ihre Dressurausbildung mit den Parelli-Prinzipien und entwickelte so ihre eigene Reitweise: „Dressage Naturally“. Ihr Ziel ist es dem Menschen zu lehren, das es seine Verantwortung ist mit dem Pferd einen Weg der Kommunikation zu finden. Liebe, Psychologie, Verständnis, Kommunikation stehen dabei im Vordergrund. In ihrem Seminar kommen die natürliche Grundausbildung und das dressurspezifische Training zusammen. Sie möchte die Pferde nicht zu mehr Leistung drängen, sondern motivieren. In dem Seminar sucht sie nach dem „ Sweet Spot“ das bedeutet: Losgelassenheit, Balance und Energie des Pferdes in Harmonie mit dem Reiten. Sie schafft es Disharmonien zu vermeiden, weil sie genau hinsieht und fühlt. Sie sieht die Problem vom Standpunkt des Pferdes aus und lehrt dem Reiter sich einzufühlen.
www.dressagenaturally.net/